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SolarWave - Solarkatamaran
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Link zur neuen Website www.solarwave-yachts.com

Auf www.foy-property.com finden Sie günstige Angebote, wie Sie schon bald Eigner Ihrer Traumyacht sein können!

 

Herkömmliche Motoryachten werden von Diesel- oder Benzinmotoren angetrieben und verfügen oft noch über einen Generator um die verschiedenen Stromverbraucher zu versorgen.

Auch Segelyachten benötigen einen Dieselmotor. Abhängig vom Revier und dessen Windverhältnissen sorgt der Dieselmotor für den Antrieb oder lädt in einer Bucht die Batterien, um die Energieversorgung der Verbraucher sicherzustellen.

Zum Kochen wird auf den allermeisten Yachten Gas verwendet – das heizt ebenso wie der Antriebsmotor das Innere des Bootes auf. Serienmäßig sind die meisten Yachten so ausgelegt, dass sie in regelmäßigen Abständen in eine Marina müssen, um mit Landstrom die Batterien zu laden und um den Wassertank zu füllen.

Mit einem Verbrennungsmotor zwangsläufig verbunden sind: Geräusche, Hitze, Vibrationen, Abgase, Schmutzfilm im Wasser. Ein herkömmlich angetriebenes Motor- oder Segelboot hat mit seinem Dieselmotor eine Reichweite von einigen wenigen hundert Seemeilen. Mit dem Segel lässt sich die Reichweite  nur dann vergrößern, wenn der Wind aus der richtigen Richtung und in passender Stärke weht.

 Solarwave ermöglicht Ihnen ein völlig neues Natur- und Wassersport-Erlebnis. Geräuschlos und ohne Abgase. Die einzigen Fussabdrücke die Sie hinterlassen, sind die im Sand .....

Dieses System ist einfacher, wartungsfreundlicher und kostengünstiger als jede konventionelle treibstoffabhängige Fortbewegung und Energieversorgung – und sie bietet mehr Luxus, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit.

Solarwave hat ein System entwickelt, um die Laufzeiten der Dieselmotoren und den Verbrauch auf nahezu null zu reduzieren.

 
 

Wie funktioniert das Solarwave-System?

·         Solarpaneele – erzeugen die Energie für den Antrieb und den gesamten luxuriösen Haushalt – inklusive kochen, kühlen, Klima – und speichern die Energie in modernen Lithium-Batterien

 ·         Autonomie –Eine Solaryacht hat unbegrenzte Reichweite – auch wenn keine Sonne scheint. Die Energie wird in den Batterien gespeichert und kann bei schlechtem Wetter und in der Nacht entnommen werden. Die langlebigen und leichten Lithium-Batterien sorgen für den Antrieb und die Versorgung des luxuriösen Haushaltes – 230 V rund um die Uhr für Küchengeräte, Fernseher, Klimaanlage, Eiswürfelerzeuger, Wassermacher und vieles mehr.

·         Sicherheit und Einfachheit – kein Treibstoff-Mix bestehend aus Diesel für den Antriebsmotor, Benzin für den Außenborder und Gas zu Kochen – nur wenig  Diesel reicht aus für den seltenen Einsatz des Range-Extenders.

·         Wartung – Solarpaneele, Lithium-Batterien und Elektromotoren sind absolut wartungsfrei für mehr als 10 Jahre. Der Range-Extender (Reichweiten-Vergrößerer) erfordert weniger Aufmerksamkeit als 2 Dieselmotoren und ein Generator in einem vergleichbaren herkömmlichen Katamaran

·         Luxus – Energie, jederzeit verfügbar. Wie zu Hause. Alle Arten von elektrischen Verbrauchern können angeschlossen werden. Eine Sportübertragung im Fernsehen, kühles Bier und helle Aussenbeleuchtung – ohne, dass der Generator läuft. 230 V rund um die Uhr!

·         Wärmeentwicklung – E-Motoren und Induktionsherde geben keine Wärme ins Innere der Yacht ab. Das Schiff bleibt kühl.

·         Anfälligkeit – Dieselmotoren haben viele bewegliche Teile, benötigen Schmierung und beinahe tägliche Aufmerksamkeit. Bei hohem Seegang kann im Tank befindlicher Schmutz aufgewirbelt werden und die Filter verstopfen, Wasser im Tank führt zum sofortigen Stillstand. Auch im Rigg treten in schwerer See und bei starkem Wind große Kräfte auf, die trotz guter und regelmäßiger Wartung durch Materialfehler oder übermäßige Belastung zu großen und unvorhersehbaren Schäden führen.

Bei einem Solarantrieb besteht diese Gefahr nicht. Die Solarpaneele sind nur minimaler Windlast ausgesetzt, da sie waagerecht montiert sind. Die Batterien und die Elektromotoren sind unter Deck fachgerecht installiert, alle Kabel und Stecker vom Solarpaneel über die Batterie bis zum E-Motor sind so ausgeführt, dass kein Wasser oder Feuchtigkeit eindringen kann. Eine Überlastung ist durch die vorgegebene Systemkonfiguration gar nicht möglich.

·         Redundanz – eine Solaryacht ist sicherer als jede andere Antriebsform, weil im Notfall noch ein Dieselgenerator zur Verfügung steht, um die benötigte Energie zur Verfügung zu stellen – für den Antrieb der Yacht und für den Haushalt.

·         Kosten - die Solarpaneele haben eine garantierte Lebensdauer von über 25 Jahren, bei den Lithiumbatterien werden nach mehr als 10 Jahren lediglich einzelne Platten getauscht, beim Motor werden nach 50.000 Stunden 2 Lager gewechselt ..... das ist bei durchschnittlich 500 Betriebsstunden pro Jahr nach 100 Jahren ..... Die Batterie hat eine Lebensdauer von über 5.000 Zyklen – das sind bei täglicher völliger Entladung und Ladung ca. 14 Jahre!

Aufgrund der stimmigen Gesamtkonzeption wird der kleine Dieselgenerator weit weniger Stunden laufen als die großen Motoren auf herkömmlich angetriebenen Yachten und damit nur einen Bruchteil an laufenden Kosten produzieren.

Dank Autarkie muss zum Laden der Batterien und zum Wassertanken keine Marina angelaufen werden, das spart zusätzlich Liegeplatzkosten.

Auch in der Anschaffung ist eine Solaryacht günstiger als eine vergleichbare Segelyacht mit Rigg und Dieselmotoren.

 

 Download -Der neue Solarwave- Prospekt - Download

 

Kaufinteressenten, Journlisten und an dieser Technik interessierte Menschen können diese neuartige Technologie selbst erleben.

Reservierungs-Anfrage:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 
30
Aug
2013
Rund um den Peloponnes! Drucken E-Mail

Vor knapp 2 Wochen sind wir zu einer 400 SM-Runde um den Peloponnes gestartet.
Eine Runde in einem Seegebiet, in dem es vor allem an den drei südlichen Kaps häufig 6 - 8 Beaufort (Sturm) und gar nicht selten auch darüber gibt. Das Wetter ist im Süden der Halbinsel sehr wechselhaft und geschützte Buchten sind rar. Das ist auch der Grund, warum in diesem prachtvoll schönen Gebiet nur wenige Eignerboote unterwegs sind, Charteryachten sieht man nur ganz selten. Es gibt auch keine Charterbasis, nur eine Marina am Spitz des westlichen Fingers in der Navarino Bucht (Pylos). Und die ist stinkig und voll mit abgetakelten und auf Dauer abgestellten Booten, nur wenig Platz für Gastlieger.

Nur 14 Meilen nördlicher als Kap Tarifa bei Gibraltar liegt das mittlere Kap - es ist das Kap Tainaron das zweit-südlichste Kap Europas (am Festland). Das Hafenhandbuch schreibt darüber: "Kap Tainaron wurde früher als Zugang zur Unterwelt angesehen". "An diesem Kap wurde Odysseus nach Süden in das Land der Lotusesser verweht. Selbst mit Hilfe der modernen Wettervorhersage sollte man sich vor diesem Kap in Acht nehmen".
Das östlichste der drei Kaps wird im Hafenhandbuch so beschrieben: "Ak Maleas ist eine gebirgige Landspitze, die einen furchterregenden Ruf genießt ..."

Wir hatten die Route entsprechend geplant, um unseren Gästen eine möglichst schöne und ruhige Reise zu bieten. An zwei Tagen sind wir nur 6 Meilen gefahren - nur mal eben in die nächste Bucht - und ein paar Mal auch über 50 SM, der Rekord war 55 SM. Wir haben den Dieselgenerator insgesamt 4 Stunden laufen lassen - nur auf der ersten Hälfte der Reise. Es wäre eigentlich gar nicht notwendig gewesen, wir wären ohne Generator halt um eine oder zwei Stunden später angekommen.


Die Hauptursache für unsere geringere Reisegeschwindigkeit / bzw. den höheren Verbrauch war der Bewuchs - die Solarwave ist ja seit April im Wasser und Anfang August ist sie für 2 Wochen im lauwarmen und gut gedüngten Wasser der Marina Preveza gestanden, ein wahres Treibhaus für Algen und div. Muscheln. Erst nach gut einer Woche Fahrt hatte ich Zeit und Gelegenheit, den Bewuchs zu entfernen und siehe da - für die gleiche Geschwindigkeit wie vorher benötigten wir um sagenhafte 30% weniger Energie. Die Verbrauchskurve ist leider nicht linear, das wäre schön! Beispiel: von 4 auf 5 Knoten (25% mehr Geschwindigkeit) benötigen wir nicht 25 % mehr Energie, sondern ca. 100% mehr = doppelt so viel! Von 5 auf 6 Knoten (20% mehr Geschwindigkeit) sind es sogar ca. 150% mehr Energie. Das ist bei allen Segelbooten gleich, beim Dieselmotor fällt das aber nicht so auf, einerseit weil kaum jemand eine genaue Verbrauchsanzeige hat und andererseits, weil Verbrennungsmotoren auch bei langsameren Geschwindigkeiten Treibstoff allein zur Überwindung der inneren Reibung verbrauchen. Diese ist beim E-Motor ja gleich null, er hat ja nur einen bewegten Teil und 2 Lager! Er verbraucht wirklich nur die Energie, die er zum Antrieb des Propellers benötigt.
Jedenfalls, seit der Rumpf wieder sauber ist, ist die Welt wieder in Ordnung, die Solarwave läuft und läuft und läuft - ohne Generator. Aber es war gut ihn wieder mal zu verwenden und zu sehen, wenn wir ihn mal wirklich benötigen, ist der Fischer-Panda Generator da und liefert unabhängig von der Sonne Energie in sehr ausreichenden Ausmaß. Und sehr leise!

Wir haben auf dieser Strecke Buch geführt. Es hat lediglich 3 (drei) Tage gegeben, an denen wir für ein paar Stunden Segeln hätten können - an denen der Wind in Stärke und Richtung gepasst hätte. Am 3. Tag für ca. 2 Stunden, da hätte der Wind für ungefähr 5 Knoten Fahrt gereicht, am 4. Tag für knapp 3 Stunden Fahrt mit 5-6 Knoten und am 13. Tag für insgesamt 5 Stunden - aber so schwach, dass wir mit dem Wind höchstens 3-4 Knoten schnell fahren hätten können. Aufgrund der Länge der Strecke haben alle anderen Segler motort, weil sie sonst erst in der Nacht angekommen wären.
Wir hätten also in einem für ausgiebig Wind bekannten Revier auf einer Strecke von insgesamt 10 + 15 + 17 = 42 SM weit segeln können, für die restlichen 440 Seemeilen hätte ein Segelboot den Dieselmotor verwenden müssen. 10 % - dafür montiere ich mir keinen Mast mehr auf´s Deck. Auf dieser Strecke sind wir INSGESAMT - also inklusive Parkplatz-Suche, gegen-den-Wind-Strecken gemütlichem Dahindümpeln weil wir Zeit hatten einen Schnitt von 4,9 Knoten gefahren - derzeit fahren wir gegen einen Gegenwind von 10 Knoten mit 5,6 Knoten hinter einer Lagoon 440, die schon seit dem Morgen vor uns her fährt - unter Motor, obwohl 4 Stunden lang der Wind absolut gepasst hätte.

Wir haben in diesen 2 Wochen auf diese Art 12 Liter Diesel verbraucht und verglichen mit einem Segelboot auf dieser Strecke von 485 Seemeilen ca. 400 Diesel, ca. 10 Liter Benzin für das Beiboot und 10 l Benzin für das Bordmotorrad und etliche Kilo Gas zum Kochen gespart.
Wir genießen unser Solarboot, unser elektrisches Beiboot und das elektrische Motorrad und jeder kann selbst entscheiden, wie er sich im Urlaub fortbewegt und ob er bei 39 °C Aussentemperatur gerne mit einer offenen Gas-Flamme oder mit Induktion kocht. Und ob er den Motor laufen lassen muss um ein kaltes Bier zu haben oder Energie im Überfluss - für Eiswürfelmacher und Klimaanlage.

Die Solarwave hat erfreulich viel Interesse in diesen 2 Wochen geweckt, Fischer, Motorbootfahrer, Charterer und etliche Passanten zeigten sich interessiert. Ein schöner Lohn für unsere Arbeit.
Wir waren in vielen hübschen Orten, allen voran Monemvasia und Hydra, zwei echte Highlights, die ihresgleichen suchen. Details darüber und mehr Fotos findet ihr in unserem Blog auf facebook - bitte hier klicken.

Herzliche Grüße aus Athen, Heike und Michael

 

   

 
23
Aug
2013
Facebook Drucken E-Mail
Die moderne Zeit erreicht auch uns ... ;-)
Seit Jahren führt unsere Facebook-Seite ein einsames Dasein, kaum Einträge und ergo kaum Klicks. Deshalb haben wir beschlossen, ab jetzt die Blog-Einträge auf facebook zu verlagern und dafür deutlich öfter was von uns hören zu lassen. Wir versuchen, euch täglich auf dem Laufenden zu halten.
Daher, bitte besuchen Sie unsere Facebook-Seite - hier der Link - da sind Sie immer detailiert informiert, was sich so tut auf der Solarwave. Daneben bleiben Sie bitte auch der Solarwave-Website treu, weil hier Testberichte, hoch aufgelöste Fotos und viele andere Informationen verfügbar sein werden.

Herzliche Grüße von Bord der Solarwave - auf der Fahrt vom 1. zum 2. Finger des Peloponnes - Heike und Michael

    
 
01
Aug
2013
Test Solarpaneele - Batterie-Monitoring Drucken E-Mail

Seit kurzem haben wir einen neuen Batteriemonitor von Votronic - hier der Link - eingebaut, mit dem wir speziell die neuen Solbian-Paneele am Striker (Bugspriet) überwachen können. In den letzten Tagen haben wir Messungen unter permanenter Last durchgeführt und ausschließlich die Solbian Paneele über den Votronic 420 Laderegler an die Batterien (2 x 190 Ah Enersys Hawker - hier der Link) angeschlossen. Die 2 x 100 W Solbian-Paneele - hier der Link - haben in den letzten Tagen durchschnittlich 86 Ah (ca. 1.400 Wh) pro Tag produziert. Das ist ein sehr guter Wert! Zum besseren Vergleich - mit umgerechnet 100 Wp haben wir also 43 Ah bzw. ca. 700 Wh pro Tag (Wh/d) - das sind 7 Wh/Tag/Wp geladen. 
Dabei sind die Paneele am Striker aufgeklebt - nicht unterlüftet - und erreichen daher sehr hohe Temperaturen, was die Produktion verringert. Mit Unterlüftung würden sie also noch um ca. 20 - 30 % mehr leisten! Beide Paneele zusammen wiegen übrigens nur 3 kg sind nur 3 mm dick und mit einem Radius von nur ca. 40 cm biegbar! Das ist ein absolut sensationeller Wert! 8-)
Jedes Paneel ist dabei nur ca. einen halben m² groß (110 x 54 cm).

Kurz zum Preis:
Preisvergleich laut aktueller Internet-Listenpreise:

 

Marke Type Material Wp Größe cm W/m² Wh/Tag/Wp  kg/100W   € €/W Biegeradius begehbar
Sunware SW065 Polykristallin 48 84 x 50 114 3,86 4,6 540 11,25 3° = 3cm/m ja
Wavesol 21 Dünnschicht 21 103 x 330 60 k.A. 3,1 160 7,6 ca. 30 cm ja
Solbian SP100L Monokristallin 100 110 x 54 168 6,2 1,5 990 9,9 ca. 30 cm ja
CSP-flex3 141Wp Kugelsolar/Mono 141 155 x 102 92 7,2 3,1 698 4,5 ca. 15 cm ja
Sunpower SPRS100 Monokristallin 100 103 x 53 183 6,2 9 460 4,6 starr nein

 

Das bedeutet, Wavesol und Solbian sind ungefähr gleich biegbar - beim Wavesol benötigt man aber mehr als die dreifache Fläche für den gleichen Ertrag. Zumeist ist aber der Platz auf einem Boot absolut ein Thema, zudem muss man ja in irgend einer Form einen Unterbau /Halterung für die Paneele machen. Und das ist für 1 m² leichter als für 3 m². Beim Sunware zahlt man deutlich mehr für jedes Watt. Zudem ist es schwerer und nur minimal biegbar. Man kann es auf einem Meter Länge um nur 3 cm nach unten biegen. Die anderen beiden haben hingegen einen Biegeradius von 30 cm - das heißt, auf 1 Meter Länge könnte man sie sogar im Kreis wickeln! Das CSP ist eine vernünftige und günstige Alternative, bei vergleichbarer watt/m² kostet es nur 1/3 vom Preis des Sunware-Modules. Zudem hat es eine spezielle Oberfläche, die bei schräg einfallendem Licht weniger Verluste hat und eine Ladeleistung wie bei senkrecht auftreffender Sonneneinstrahlung liefert. 


Und dann sollte der wichtigste Punkt erwähnt werden, der aus den technischen Daten kaum ersichtlich ist:
Aufgrund des sehr niedrigen Temperaturkoeffizienten und der außerordentlich guten Effizienz bei bewölktem Himmel und tief stehender Sonne erzielen die Hochleistungszellen die im Sunpower und im Solbian Modul verwendet werden einen signifikant höheren Ertrag als vergleichbare Module mit gleicher Nennleistung
Betrachtet man die Ertragsangabe des Herstellers dann sieht man, dass  unter Standard-Testbedingungen ein polykristallines Sunware-Modul nur 386 Wh, ein 100 Watt-Paneel von Solbian oder Sunpower pro Tag hingegen 620 Wh und das CSP aufgrund seiner Oberflächenstruktur sogar über 700 Wh erzeugt.
Wenn man den Preis pro erzeugter Wattstunde vergleicht, so ist das CSP-Modul eindeutiger Sieger - gefolgt von Solbian und Sunpower.

Fazit:
Wenn man ein flexibles und begehbares Paneel benötigt, dann ist das Solbian das Beste bei beengten Platzverhältnissen, das CSP, wenn es eher auf die Kosten ankommt und genügend Platz vorhanden ist. Die amorphen Dünnschichtmodule wie z.B. von WaveSol benötigen aufgrund des geringen Wirkungsgrades ca. 3 x mehr an Fläche benötigen. Gängige auf Stahlplatten aufkaschierte Polykristalline Module wie z.B. das von  Sunware sind deutlich teurer pro Watt, schwerer, schwächer in der Leistung pro m² und praktisch nicht biegbar. Und noch etwas - ich habe in den letzten Jahren dutzende defekte Module von Sunware gesehen. Mehr noch, kaum eines, das älter als 5 Jahre war. Verärgerte Eigner, die mit großem Aufwand die mit Sika verklebten Module von ihren Salondecken gerissen haben. Durch Wassereintritt grünlich schimmernde Zinnleitungen unter der undichten Kunststoff-"Versiegelung", Blasen und Delaminationen, Reparaturversuche von verärgerten Eignern, die so teure Module nach so kurzer Zeit nicht einfach wegwerfen wollten. Ein Eigner war sogar stolz darauf, dass er nach 5 Jahren im Austausch gegen seine defekten Sunware-Paneele neue Paneele von Sunware um 50% verbilligt bekam. Ein Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen, wenn mir innerhalb von 5 Jahren 2 Paneele kaputt werden, dann montiere ich mit Sicherheit nicht nochmal die selben ..... Gestern habe ich optisch einwandfreie Sunware-Module fotografiert - der Eigner entfernt sie trotzdem, weil sie nur am Vormittag produzieren, am Nachmittag wenn das Deck heiß ist, dehnt sich seinen Angaben zufolge die Versiegelungsschichte, offenbar wiird durch die Dehnung ein Zinnleiter irgendwo im Paneel unterbrochen und es leistet nichts mehr, am nächsten Morgen wenn es kühl ist, funkioniert es wieder ..... Klar, wer viele Module verkauft hat auch mehr Mängel. Was mich aber sehr erstaunt hat ist, dass ich nur wenige Eigner mit funktionierenden Sunware Modulen getroffen habe - und deren Module waren noch fast neu. Der Ertrag war - wie schon oben beschrieben und wie es sogar aus den Herstellerangaben hervorgeht - enttäuschend. Jetzt hoffe ich nur, dasss mich Sunware nicht für meine offenen Worte verklagt, aber ich habe dutzende Fotos von deren Paneelen als Beweis. Auf Anfrage verschicke ich die gerne ..... Ich habe nun mal was dagegen, wenn der zahlende Kunde als Testobjekt missbraucht wird. So - genug geschimpft - weiter mit positiven Dingen!

Wenn das Modul starr sein soll bzw. kann, ist die Entscheidung ähnlich einfach. Sunpower verwendet die gleichen Zellen wie Solbian, sie sind die leistungsfähigsten am Markt erhältlichen. Andere Paneele sind pro W preisgünstiger, dafür aber größer, weil sie pro m² eben weniger Leistung liefern. Zusätzlich liefern Sunpower- und Solbian-Module durch einen hervorragend niedrigen Temperaturkoeffizienten sehr gute Leistungen bei hohen Temperaturen und sind auch gut geeignet für schwaches Licht.
Für den kleinen Geldbeutel sind für mich die CSP-Module der Testsieger. Flexibel, begehbar, der niedrigste Preis pro Watt und auch pro Wattstunde pro Tag.

Anmerkung in eigener Sache: Es ärgert mich sehr, dass ich so gute Werbung für die Paneelevon Sunpower mache - für die ich nicht einmal einen Cent Rabatt bekommen habe vom Hersteller! Wir haben den vollen Preis bezahlt! Aber was soll´s - sie sind wirklich gut. Besser, als wir es erwartet hätten.


Am zweiten Foto sieht man links oben in Silber die Votronic-Solaranzeige (zeigt 92W), die direkt an den Votronic-Laderegler (plug-and-play!!!) angeschlossen wird und alle dessen Daten anzeigt. Daneben das größere schwarze Display zeigt die Produktion der Solarfläche am Dach - derzeit 131 A - daneben die Uhr, es ist 14.33 Uhr. Das siberne Votronic-Paneel in der untersten Reihe ist der Batteriemonitor der uns zeigt, dass die 12V-Batterie praktisch voll ist - deshalb auch die vergleichsweise geringe Gesamt-Ladung von nur 11,1 A.
Die Victron-Energy-Batteriemonitore links daneben - wir haben insgeamt 4 Stück im Einsatz - geben uns Aufschluss über den Ladezustand der Lithium-Batterien von ESTechnologies. Zusätzlich haben wir noch 2 Batteriemonitore von Philippi - hier nicht im Bild.
Anmerkung für die technisch versierten Leser: Das Display mit den 131 A ist ein Tochtergerät von den 4 Victron-Batteriemonitoren (am Foto links unten), die in einem Netzwerk arbeiten. Der silberne Votronic-Batteriemonitor unten rechts zeigt die Gesamtampere der 12 V-Ladung - es ist außer den Solbian-Paneelen noch ein 350W Sunpower-Modul angeschlossen. Beide Paneelarten werden über 2 getrennte Laderegler gesteuert, die zu diesem Zeitpunkt fast abgeregelt haben, weil die 12V-Batterie fast voll ist. Im Gegensatz dazu ist die Lithiumbatterie nicht voll, wir fahren zu diesem Zeitpunkt mit hohem Strom von ca. 250 A - weil wir gerade bei 20 Knoten Wind ein paar Segler überholen wollen! - Spass muss sein! ;-)

Abschließend noch ein kurzer Vergleich der Batteriemonitore. Im Wesentlichen können alle das, was man benötigt. Ampere, Volt, Amperestunden verbleibende Batteriekapazität in Prozent. Sie unterscheiden sich unwesentlich in der Bedienbarkeit und in der Verkabelung - alle sind auch vom Laien anzuschließen. Für mich als Brillenträger ist ein großes Display mit "seniorengerechten" Zifffern natürlich vorteilhaft. Beim Votronic und beim VE-Tochtergerät (nicht mehr erhältlich) sehe ich die Zahlen auf den ersten Blick, bei den kleineren Displays links unten brauche ich meine Lese-Brille.
 

 
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