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E-Motor Testtag in Velden am Wörthersee
Große Erfolge beim ersten E-Boot-Testtag am Wörthersee! Bei diesem Kräftemessen, das am vergangenen Donnerstag in der Marina der Bootswerft Schmalzl in Velden am Wörthersee stattfand, sollte ermittelt werden, welcher Motor am besten zu welchem Boot passt. Der Test sollte Hersteller zusammenführen, Synergien wecken und auch die Entscheidungsbasis dafür bilden, welche Boote als Beiboot beim Solarwave-Projekt mitfahren werden.
 
 
Das E-Sea 400 Super Pro von der Fa. EMS-Marine beschleunigte mit einem 10 kW Aquawatt-E-Motor auf sagenhafte 20 kt! Angetrieben wurde das Boot von 2 x 40 Ah Lithium-Batterien von Erun, denen die 300 Ampere, die der Motor bei Vollgas zieht, nichts ausgemacht haben. Eine tolle Kombination!
Mit 1 Person waren es 20 Knoten, mit 2 Personen an Bord fuhr es noch beachtliche 17,2 kt. Wasserskitauglich! Das ganze Paket in dieser Kombination ist bereits unter 20 T€ erhältlich und darf auf den Seen gefahren werden!
 
Das Jetski-artige MM-Fun295 ist mit dem 13 kW Biber-E-Motor 22 kt gefahren. Ein perfektes Fun-Boot für den See! In dieser Kombination natürlich führerschein- und zulassungspflichtig, aber es ist kein Motorboot im herkömmlichen Sinn, weil es einen E-Motor hat.
 
Eine erstaunliche Leistung boten die Torqueedo-Motoren. Der 400W Motor war perfekt für langsame Fahrt geeignet und war dabei sehr sparsam und leistungsstark.
Der 4 kW Torqeedo begeisterte alle. Aufgrund seines geringen Gewichtes von nur 18 kg konnten wir ihn auf den SmartKat montieren - der damit aber allerdings beängstigend übermotorisiert war - nicht zu empfehlen - linkes Foto!
Selbst das große und robuste E-Sea Schlauchboot mit Festrumpf (inklusive Batterien und Crew 340 kg) - rechtes Bild - konnte er mühelos ins Gleiten bringen. Höchstgeschwindigkeit sagenhafte 10 Knoten! Einsatzzweck: Verdränger, schwerere Segelboote, mit dem Hochgeschwindigkeitspropeller auch für kleinere Boote perfekt geeignet
Auffallend war die Effizienz des Torqeedo. Bei gleichenTestbedingungen - Boot, Batterie, Beladung - fuhr er ca. 20 % schneller bzw. sparsamer als seine Mitbewerber. Das ist einerseits auf die gute Abstimmung zwischen Motor und Propeller und anderersetis auf das geringe Gewicht zurückzuführen. Ein herkömmlicher E-Aussenborder mit über 50 kg braucht viel Kraft allein um das Heck aus dem Wasser und ins Gleiten zu bringen. Die nur 18 kg des Torqeedo erleichterten das beträchtlich.
Motoren von Aquawatt und Biber waren hinsichtlich Effizienz absolut vergleichbar. Mit dem Edelstahlpropeller konnte die Performance um erstaunliche 20% (Endgeschwinigkeit) gesteigert werden.
Zwei Boote und zwei Motoren dieses Tests werden bei der ersten autarken Weltumrundung in einem E-Boot als Beiboot mit dabei sein. Das Solarwave-Projekt startet noch heuer im Herbst zu diesem waghalsigen Abenteuer.
Selbst in Holland ist man von unseren Erfolgen begeistert!
Siehe diesen Link: http://www.bellmann.nu/?nr=70
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