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Die Etappe von St. Goar bis Bingen hat die Solarwave in Rekordzeit zurück gelegt.
Allen Unkenrufen zum Trotz - " da braucht ihr ´nen Schlepper" - " die Strömung ist dort viel zu stark, das schafft ihr nie mit den kleinen Motoren" ... betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 7 kmh über Grund. Für die 29 km lange Strecke benötigten wir 4 Stunden und 2 Minuten
Wir haben hier erstmals und programmgemäß zusätzlich zu den beiden 10kW-Elektromotoren einen 20 PS Honda Aussenborder verwendet.
Damit sind wir - wie sonst auch mit den beiden Elektromotoren allein - gut 15 kmh schnell gefahren. Er hat uns jedoch zusätzliche Sicherheit auf dieser doch sehr gefährlichen Strecke geboten.
Die Gegen-Strömung war meist ca. 8 kmh schnell, stellenweise bis zu 15 kmh! An diesen Stellen hat sich unsere Geschwindigkeit über Grund auf praktisch 0 reduziert. Nur durch einen Wechsel auf die andere Flussseite, konnten wir wieder Fahrt ins Boot bringen.
Den Lorelei-Felsen haben wir mit ca. 12 kmh über Grund passiert!

Wenn einem so ein ca. 200m langer Schubverband in einer engen Kurve entgegenkommt, steigt der Adrenalinspiegel schlagartig. So ein Schiff hat keine Möglichkeit auszuweichen oder seinen Kurs zu unseren Gunsten zu korrigieren. Die Tafeln rechts zeigen an, dass in den beiden oberen Sektionen kein Boot, aber in der dritten ein gewaltig großes Boot kommt - eben dieses hier.

Burgen und riesen Frachter im engen Fahrwasser ....

das sind 10 kmh Strömung

und so sieht es am Plotter aus -14,6 kmh Fahrt durchs Wasser und 1,7 kmh über Grund ...... da darf man sich nicht wundern, wenn man von Frauen mit Kinderwägen überholt wird ..... 56 km am Tageskilometerzähler (nach Fahrt durchs Wasser) obwohl wir zu dem Zeitpunkt erst ca. 25 km über Grund zurück gelegt haben ...

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