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Die Solarwave ist in ASIEN! Von Istanbul aus sind wir entlang der Nordküste des Marmarameeres nach Silivri gefahren und dann in in einen kleinen Hafen auf der Nordküste der Insel Marmara - Sie haben es erraten, dort wird Marmor abgebaut - nicht nur das, die Insel hat dem Meer und auch dem Stein ihren Namen gegeben. Wenn das so weiter geht mit dem Abbau, gibt es in ein paar Jahren keine Insel mehr, an allen Ecken der Insel sind Steinbrüche und Tag und Nacht werden LKWs - die dann mit einer Fähre das Festland erreichen - und Frachter mit mehrere Tonnen schweren Steinblöcken beladen. Die Insel Marmara liegt ungefähr in der Mitte des Marmara-Meeres. Über Maramara-Stadt im Süden der Insel sind wir nach Avsa und dann weiter nach Erdek gefahren, weil für mehrere Tage recht schlechtes Wetter mit Sturm angesagt war und wir unbedingt einen Hafen erreichen mussten, in dem unsere Gäste vernünftige Verkehrsverbindungen nach Istanbul haben und die nächsten Gäste zusteigen können. Diese Stadt ist unsere erste Stadt in ASIEN - die Türkei ist das 12.Land und Asien der 2.Kontinent auf dieser Reise! Die 3 Tage in Erdek verbrachten wir mit Einkäufen, Landausflug und Internetarbeiten, auch Journalisten haben uns entdeckt und uns interviewt und fotografiert - da vergeht die Zeit wie im Flug! Zum Landausflug haben uns unsere Bootsnachbarn in Erdek - ein türkisches Lehrer-Ehepaar eingeladen. Hochinteressante Halbinsel, nur wenige Kilometer asphaltierte Straße, dann nur noch unbefestigte Feldwege, die sich in abenteuerlichen Serpentinen die Küste entlang schlängeln. Noch ein Kap und noch ein Kap, dann nur noch eines - und dann noch eines - wir fragen uns, zu welcher nächtlichen Stunde wir wieder zurück am Boot sein werden, schier endlos windet sich die Straße um die schroffen Buchten und führt durch Dörfer, die den Eindruck erwecken, als wären wir hier die ersten Touristen in diesem Jahr. Von Erdek sind wir am Samstag zuerst wieder retour nach Avsa gefahren und haben dort angelegt - da es aber erst 13 Uhr und das Wetter schöner als vorhergesagt war, haben wir die Leinen wieder losgemacht und sind weiter nach Aksaz gefahren, einen kleinen Fischerdorf am Eingang der Dardanellen. Da heute Sonntag leider wieder mal eine Gewitterfront durchzieht und Wind mit 25 Knoten - in Böen bis 40 kt aus Süden weht, müssen wir wieder einen Hafentag einlegen. So starker Wind von vorne und 3 Knoten Strömung von hinten kann sehr unangenehme Wellen in diesem Kanal ergeben, zudem gibt es da kaum Schutzhäfen. Es ist stark bewölkt und es regnet immer wieder leicht. Am Funk hören wir, dass es bereits einen Stau gibt, die Frachter werden ersucht schneller zu fahren um den Stau aufzulösen, ein Segler der aus Süden kommt berichtet von heftigen Sturmböen, am Plotter sehen wir die AIS-Positionen (AIS - Automatic Identification System) von vielen wartenden Frachtern - wir beschließen zu bleiben. zu den Fotos: * fernab der Städte ist die Position der Frau klar definiert * zur gleichen Zeit sitzen die Männer beim Teetrinken vor dem Gasthaus ... * die abenteuerliche Straße rund um die Halbinsel * Schon bei der Einfahrt in den kleinen mit Fischerbooten vollgestopften Hafen wurden wir freudig begrüßt, das ganze Dorf ist zusammengelaufen um das ungewöhnliche Boot zu bestaunen. * Heike mit den Honoritäten des Dorfes - unter anderem den Bürgermeister und 2 Männer die in Deutschland gearbeitet haben - Mehmet, der Herrn neben Heike hat uns zu Abendessen und Raki eingeladen. Die Rakiflaschen sind unsichtbar unter dem Tisch .... ;-) * hübsche Mädchen nutzen jede Gelegenheit, um vor der Kamera zu posieren. Auf der Weltkarte über diesem Artikel finden Sie - wenn Sie einen der Pfeile anklicken, die jeweiligen Tagesberichte mit Foto - mit Doppelklick auf die Karte können Sie in die Karte zoomen.
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