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Cleopatra-Marina |
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Heute sind wir nach Ithaka gefahren, ereignislos .... mit vollen Batterien beenden wir trotz 24 Seemeilen den Tag, 3 x ist gekocht worden. Wie immer. Hafenkino - wie immer in der Hochsaison.
Deshalb berichte ich heute mal über die Cleopatra-Marina. www.cleopatra-marina.gr Wir haben das Boot ja im vergangenen Winter dort an Land gestellt. In kurzen Worten - wie jede andere gut geführte Marina, mit großem Kran, ordentlichen Landliegeplätzen. Nur ein paar "Kleinigkeiten" unterscheiden sie von vielen anderen Marinas rund um den Globus. * Preis: Griechenland ist preisgünstiger als viele andere Länder - die Cleopatra ist sehr günstig für das was sie bietet * für Össis und Deutsche sehr gut erreichbar - Flugplatz nur 2 km neben der Marina! * moderne, neue, gepflegte Ausstattung, Duschräume und WCs, sehr viel deutschsprachiges Personal - z.B. Kranfahrer, Nachtaufsicht, Bootszubehör * sehr gut sortierter Zubehörladen in der Marina, Lebensmittelgeschäft, Restaurant ..... * Wasser- und Landliegeplätze * liegt unmittelbar neben einem großen Naturschutzgebiet - und in der Mitte zwischen den schönsten Revieren des Jonischen Meeres, gleich neben Lefkas, unweit von Korfu, Ithaka und Kefallonia - mitten im Paradies
Unserer Meinung nach ein sehr gutes Gesamtpaket, bei dem die Preis : Leistungs - Relation sehr stimmig ist.
Die Leitung der Cleopatra Marina hat heuer eine neue Marina in Preveza eröffnet, im Herzen der Stadt, dennoch ruhig und sicher. Und sehr preisgünstig.
Fazit: mal anschauen, testen und bleiben - so wie wir .... Anbei ein paar Fotos.
Herzliche Grüße, Heike und Michael
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Prokurator von Ikaria? |
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Seit einiger Zeit sind wir mit einem Psychiater aus Bayern und seiner Frau (Therapeutin) gut befreundet. Sie fahren mit ihrem großen Katamaran auch im Jonischen Meer herum. Neuerdings schreibt er mir Mails, die ich unseren Lesern nicht vorenthalten möchte.
Mail vom 19.7: Servus Michi! Dein Plan für den Herbst ist übrigens durchschaut. Eine kurze Nachricht im Internet hat Dich verraten. Du wirst prokuratorischer Landeshauptobmann des neuen zehnten österreichischen Bundeslandes Ikaria. Irgendjemand muss ja den Griechen mal zeigen, wie man ein Staatswesen organisiert. Außerdem wirst Du zum Admiral der neuen österreichischen Flotte ernannt. Als erstes wirst Du natürlich auf jedem Haus Solarpaneele installieren lassen. Und als nächstes einen Solarpark zur Produktion virtuellen Ökostroms für die anderen europäischen Ländern. Mit der Herstellung der Paneele wird natürlich eine bekannte Kärntner Firma betraut, die sich entsprechend dankbar zeigen wird.
Viele respektvolle Grüße, Heinz (Name von der Redaktion geändert)
Mail vom 22.7.2012 Salve Procurator Ikariae Magister Magnus Michaelus Carbonarius (Anm: Carbonarius ist der "Köhler" in seiner ursprünglichen Bedeutung als Beruf)
ich hoffe, Ihr hattet eine angenehme Reise. Die nächste Überfahrt wird sicher angemessener. Du wirst doch als nächsten Schritt den Neuaufbau der österreichischen Marine in die Wege leiten. Mit deutschen U-Booten, wie es sich gehört. Und den ersten wirklichen österreichischen Hochseesegel-Club musst Du auch auf Ikaria ansiedeln.
Gruß aus der Bucht, Heinz (Name von der Redaktion geändert)
Ja so scherzhaft geht es bei uns zu während es in weiten Teilen Europas regnet. Wie schon oft erwähnt: viel, aber schöne Arbeit hier an Bord.
Herzliche Grüße aus Griechenland - Heike und Michael
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neuer Batterietest - Lohn für die Crew - schöne Fotos vom Melissani-See |
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Heute waren wir beim unterirdischen See von Melissani und in der Tropfsteinhöhle von Drogarati auf Kefallonia. Wunderschön - siehe Fotos.
Der Weg hierher war wieder einmal ein Batterien- und Motorentest. Da wir durch viel Wind aus Süd - der erst morgen kommen sollte - aufgeweckt wurden, sind wir schon früh los und gegen 20 bis 25 Knoten von Fiskardo nach Sami gefahren. Im Schnitt auch 1 Knoten Gegenströmung. Dennoch sind wir ganz brav vorangekommen. EIN einzges Segelboot, sonst nur Motorboote mit Mast, War ihnen wohl zu stark der Wind .... Wir haben wegen des bewölkten Himmels den Hafen von Sami mit halbvollen Batterien erreicht und konnten in der Folge beim Laden den selben Effekt wie bei den bisherigen Tests feststellen. Während in die Lithium-Batterie die Energie 1 : 1 reinfließt so wie wir sie entnommen haben - und sie dementsprächend schon 2 Stunden später randvoll war, musste die Bleibank laaaaangsam geladen werden - weil sie einfach nicht mehr reingelassen hat. Und sie ist immer noch nicht ganz voll, obwohl ilch auch die für die rechte Batterie zuständigen Paneele auf die linke Batterie schaltet habe. Zugegeben, dadurch, dass wir beide Seiten getrennt laden, ist die Sache komplizierter und langwieriger. Aber so wird der Unterschied zwischen den beiden Technologien noch deutlicher.
Und was war mit dem Lohn für die Crew? Wie unsere Freunde wissen, wirft ein gemeinnütziger Verein nicht gerade große Gewinne ab :-) Die Crew arbeitet ehrenamtlich. Der einzige Lohn ist die Anerkennung. Und davon bekommen wir täglich reichlich. Von Gästen, Passanten, vorbeifahrenden Bootscrews. Neulich vor Fiskardo, mit sehr sonorem, schon von weitem hörbarem Gebrumme, kreuzte ein überdimensionales "Schlauchboot" unseren Kurs und fuhr an uns vorbei. Eines jener typischen maßgeschneiderten Megayacht-Tender, >500PS Jetantrieb, 10 Meter lang, mit Radar und Plotter, Radomträger elektrisch versenkbar, mindestens eine halbe Million teuer. Und manchmal fährt nicht die uniformierte Crew die Gäste spazieren, sondern ein in Badesachen gekleideter, zumeist smart und erfolgreich dreinblickender Mann. Das ist dann kein Gast, keine Crew, das ist der Eigner. Nicht nur vom Beiboot, sondern von der mindestens 50m langen Yacht, auf der dieses 10 m lange "Beiboot" hydraulisch im Heck verschwindet. Jedenfalls - einige hundert Meter weiter machte er eine Kurve und kam zurück, drehte einen Kreis um uns, um dann eine Zeitlang neben uns her zu fahren und mehrfach mit ausgestrecktem nach oben gerichtetem Daumen seine Anerkennung zu bezeugen - verstärkt durch mehrmalige laute "Bravo" - "Bravo" Rufe.
Es hat uns gerührt und gefreut. Nicht, dass uns das Lob eines Reichen mehr freut als das eines "Normalbürgers" - ganz im Gegenteil - ich denke noch oft an den bescheiden gekleideten älteren Herrn, der in Preveza vom Fahrrad stieg, aufmerksam den Folder mit den technischen Daten der Solarwave las, ein paar Schritte zurücktrat um das ganze Schiff zu sehen und langsam anfing zu klatschen, immer mehr und immer lauter. Ganz alleine stand er da, klatschte und sagte "bravo". Ich verneigte mich - und ich verneige mich noch heute im Geiste vor diesem Mann. Aber zurück zum "Beiboot". Es hat eine andere - keine bessere, aber eine andere - Qualität, ein Lob zu erhalten von jemandem, der sich vermutlich ein Boot um 10, 20 oder mehr Millionen leisten kann und bedingt durch seinen Job oder sein Geld wohl sehr viele Dinge zwischen Himmel und Erde kennen gelernt hat. Und wenn so einer dann sein Boot anhält, vom Steuersitz aufsteht, Fotos macht und mit erhobenen Daumen mehrmals laut "Bravo" skandiert - dann macht sich so was wie Stolz breit. Und es macht sich so was wie Ratlosigkeit breit - sein Beiboot kostet vermutlich mehr als die Solarwave - warum bestellt so ein Mensch nicht mal ein Solarboot bei uns? Warum fährt er weiter mit tausenden dröhnenden PS durch die Gegend, wenn er es doch viel ruhiger und bequemer haben könnte? Warum? Warum muss das so lange dauern, bis die Menschen umzudenken beginnen?
Herzliche Grüße aus Griechenland - nicht überfüllt, preisgünstig und wunderschön - Heike und Michael
PS: von dieser Begegnung haben wir leider kein Foto - aber im Vorjahr ist uns eine sehr ähnliche Geschichte passiert, hier der Link zum Blogeintrag darüber - "Isaak, you saved my day!"
Fotos: * Melissani-See und Drogarati Höhle * Mercedes - wer stirbt schon gerne unter Palmen, Olivenbäume sind doch viel heimeliger
Herzliche Grüße, Heike und Michael
    
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die Solarwave ist wieder unterwegs |
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Nach einem viel zu kurzen "Heimaturlaub" - (der Witz war gut!) melden wir uns wieder. So mal eben schnell 4000 km mit dem Auto gefahren, Volwärmeschutz am Haus mit einem mittelschweren Umbau der Hauselektrik organisiert und teilweise auch selbst erledigt, ungefähr 30 Meter Kabelschacht im Garten gegraben und Schläuche verlegt und Kabel eingezogen, Einkäufe, Erledigungen - so nebenbei noch Familie und anderes. Den Wörthersee haben wir leider nur von Weitem gesehen ..... eigentlich wollten wir mindesten 1 x zum Baden gehen. Nächstes Jahr klappt es - bestimmt! :-(
Die Fahrt ist keine Kleinigkeit, aber wenn man es auf zwei Tage aufteilt, dann geht es ganz gut. Wir haben zwischen Nis und Skopije übernachtet, sehr schönes Motel, 42 Euro für 2 Personen inkl.Frühstück - kann man nicht meckern über! Klima, Fernseher mit Kabelprogrammen - auch Fernfahrer-Kanäle dabei .... gut gegessen für wenig Geld. Sehr empfehlenswert. Gesamte Strecke Preveza - Belgrad - Klagenfurt 1565 km, 16 Stunden netto wenn man gemütlich fährt. Bis auf ca. 200 km durchgehend Autobahn, keine "Autoput" mehr, aber streckenweise in Serbien und Montenegro Autobahn mit wuchtigen Bodenwellen, bei denen unser Renault Gran Espace mit seinen 2,5 Tonnen mehrfach fliegen gelernt hat. Aber - tolle und abwechslungsreiche Landschäft, nächstes Mal probieren wir Albanien.
Am Boot war alles in Ordung, wir haben alle Systeme durchlaufen lassen, nur den Wassermacher mit einem Konservierungsmittel stillgelegt - dauert ja wenn man das nicht zum ersten Mal macht, kaum 10 Minuten. Die Wiederinbetriebnahme noch weniger lang. Einfach normal einschalten und ca. 20 Minuten laufen lassen, dann hat er sich selbst durchgespült, dann kann man das Wasser wieder trinken.
Der Liebherr Kühlschrank hat in den 14 Tagen exakt 17,1 kWh verbraucht - das sind ca. 1,3 kWh pro Tag. Der Hersteller gibt ca. 1 kWh pro Tag an. Wir haben ihn aber nicht bei den vorgesehenen 20 °C Aussentemperatur und 8° Innentemperatur betrieben - sondern bei tagsüber (geschlossene Fenster und Türen und 38° im Schatten - am Dach schwarze Solarpaneele) sicher über 40°C und in der Nacht kaum unter 30°. Und die Innentemperatur hatten wir eingestellt auf: Kühlbereich +1°C Tiefkühlbereich: -35°C Weil es egal ist - weil wir ja ohnehin jede Menge Gratisstrom zur Verfügung haben. Und klein ist er ja auch nicht - 205cm hoch und 75 cm breit - und dennoch nur ein Stromverbrauch von ca. 1,3 kWh / Tag! Für den Bootfahrer - das sind umgerechnet 100 Amperestunden an 12V!!! Das ist ein Wert für eine kleine Kühlbox - 30 x 50 cm groß! Schon ein sensationell gut isoliertes Kühlteil!
Gestern waren wir in Meganisi, heute in Kefallonia, morgen Ithaka.
Was kann man zum Boot und der Technik sagen? Sie läuft und läuft und läuft. Kein Treibstoff - gestern auch gegen 7 Beaufort gefahren - 28 Knoten - über 50 kmh .... kein Problem, mit wenigen kW gut 4 Knoten schnell. Und ein Motorboot mit Mast wollte und noch kurz vor der Einfahrt in die Bucht überholen - no way. Mal eben "Strom" gegeben, 750 Umdrehungen pro Minute, 150 Ampere, bei 7 Knoten hat sich der Abstand zu ihm schnell wieder vergrößert ....
Herzliche Grüße, Heike und Michael |
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Heimaturlaub - und noch mal Lithium-Batterie |
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wir melden uns aus Österreich von einem kurzen Heimaturlaub. Diesen Blog schreibe ich übrigens gerade um 02:18 - so viel zum Thema Urlaub .... Wir sind nach 18 Stunden Autofahrt und 1565 Kilometern gut angekommen - hier eine Beschreibung der Wegstrecke - rechts oben kommt man mit "weiter" zum nächsten Abschnitt - die lassen sich leider nicht verbinden.
Unser Partner EST - der Hersteller der Lithiumbatterien hat ein weiteres Boot ausgerüstet mit wirklich markanten Testergebnissen - aber lesen Sie selbst, was Cor Meededorp schreibt:
Floattech just started up the electric pro pulsed tugboat project for WaterNet a semi government organisation that is responsible for all drinking water and all canal maintenance for the city of Amsterdam
This 18mtr tug-workboat is fully equipped by Floattech with 200kW direct drive electrical propulsion supplied from a series of 13 pc of the EST50 1050 batteries you have on board.
The 13 modules make 675V /136,5kWh.
The by Floattech designed and supplied 225kW Tier4 John Deere variable speed generator recharges the batteries in less than 50 minutes.
No heat buildup or what so ever when speed charging with 150kW
Would you dare this with the Hawker or any other brand of lead acid batteries?
We will keep you updated with our results on other projects as well.
Have a fine weekend
Regards
Cor Meedendorp
Man muss sich das vorstellen - 136 kWh in 50 Minuten geladen! E-Autos haben meist 20 kWh - .........
Herzliche Grüße, Heike und Michael
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