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16
Apr
2013
Arbeiten am Boot Print E-mail

Ja, liebe Leser, damit ihr wisst, was wir so machen, ein kurzer Bericht
von unserem Urlaub. Damit uns nicht langweilig wird, spielen wir ein
bisserl an der Einrichtung rum - Verschönerung und technisches Upgrade
Auf den Fotos
* schneiden wir ein paar neue Regalbretter zu, auch eine neue
Overhead-Display-Tafel wird es geben
* bauen wir die neue Simrad Navigationselektronik ein, die noch deutlich
aufwändiger ist als die vorherige, über Ipod und Tablet kann man dann
alle Navidaten abrufen und sogar die Solarwave steuern - theoretisch
sogar vom Restaurant aus ... nicht wirklich sinnvoll, aber möglich. Es
wird an jeder Ecke des Bootes ein Echogeber eingebaut. Am Foto zu sehen
ist die Probeverkabelung, um zu sehen, ob alle Komponenten miteinander
kommunizieren
* Heike beim Schneiden von Löchern in die Innenwände - in
unserem Bad wird ein Technikraum eingebaut - Pumpe, Fäktank ... dadurch
wird die Klospülung leiser und die Leitungswege kürzer - zuvor war der
Fäktank ja weiter entfernt.
* Tinka mit ihren neuen Freunden

Jedenfalls ist uns das Wetter heuer gnädig, jeden Tag Sonne, ca. 18°C,
aber recht starker Wind - perfekte Bedingungen zum Arbeiten.


Damit ihr uns dabei besser beobachten könnt, haben wir eine der Webcams auf das Cockpit (rechts) und den Platz hinter dem Boot (links im Bild) eingestellt. Da haben wir uns einen Arbeitstisch gebaut, auf dem wird gesägt, geschliffen und gebohrt ....


Herzliche Grüße, Heike und Michael

      

 
11
Apr
2013
Glück im Unglück Print E-mail
Während der Fahrt zu unserem Holzhändler haben wir fast unsere
Heckklappe verloren. Sie sprang auf, öffnete sich ein wenig und fiel
fast hinunter. Zugegeben, das linke Scharnier hatte einen leichten
Knacks, aber, dass wir dadurch die Türe fast verlieren würden, hatten
wir nicht gedacht. Der Renaulthändler konnte uns nur noch den Preis für
eine neue Türe nennen, Reparatur unmöglich. Warum? Etliche
Karosserieteile (Türen, Kotflügel ...) beim Renault sind seit vielen
Jahren aus Kunststoff - das hat sich bewährt, der rostet nicht und läßt
sich leicht reparieren - sofern es nicht das Scharnier ist. Seht euch
die Bilder an, sie sprechen weitgehend für sich - auch die provisorische
Reparatur, damit wir wenigstens das Auto weiter benutzen können. Ein
Land, in dem die Menschen solche Reparaturen machen, kann zwar pleite
gehen, aber so kreative Menschen werden immer überleben. Aus einer alten
Motorhaube haben die Mechaniker ein Blechstück geschnitten, es zurecht
gebogen und mit der gebrochenen Türe vernietet - und es funktioniert! So
mancher würde damit noch Jahre weiter fahren - wir haben schon eine
gebrauchte Türe geordert, die hoffentlich bald - aus Österreich -
eintrifft. Was für ein Glück, dass uns der Schaden nicht vor ein paar
Tagen auf der Fahrt von Österreich nach Griechenland passiert ist!

Herzliche Grüße, Heike und Michael

 
09
Apr
2013
Wir sind wieder an Bord! Print E-mail
Die Reise mit dem Auto über Belgrad nach Preveza war schön, trotz 1565
km gar nicht lang und anstrengend. 17 Stunden mit einer Übernachtung wie
immer im selben Hotel (Hotel Predejane), wie immer sehr gutes Essen und
günstig.
Es hat die meiste Zeit leicht geregnet, aber es war fast kein Verkehr,
insgesamt nicht einmal 5 Minuten Wartezeit bei insgesamt 10
Grenzkontrollen (5 Grenzen) und 10 Mautstationen!

Das Boot war von einer Schmutzschicht überzogen. Harmattan, der
Saharawind hat seinen Staub über unser Boot verteilt. Langsam beginnt
der Alltag, putzen, diverse Verschönerungen, Einkäufe und Besorgungen,
wir freuen uns schon wieder sehr darauf, die Solarwave zu fahren.
Ständig bleiben Interessenten stehen und halten uns von der Arbeit ab,
was wir sehr gerne geschehen lassen. Immer mehr sind es, die Gefallen an
dem Konzept finden. Ein Segler hat uns gestern erzählt, er ist voriges
Jahr von Emden in Norddeutschland hierher gefahren, trotz äußerster
Bemühungen so viel als möglich zu segeln, musste er mangels Wind die
meiste Zeit motoren. Er hätte gerne einen Solarantrieb auf seinem Kat!
Das Wetter ist derzeit noch durchwachsen, schöne Stunden und Regen
wechseln einander ab. Sollte aber schöner werden - ab September! :-)

Herzliche Grüße, Heike und Michael
 
30
Mar
2013
Vortrag in Linz beim YCA Print E-mail

Es war Fussball-Länderspiel an diesem Abend - Österreich gegen Irland -
und es schneite und war eiskalt. Definitv kein Wetter für einen Besuch
eines Fachvortrages. Deshalb waren unsere Erwartungen sehr flach
gehalten, wir waren auf eine Besucher-Anzahl eingestimmt, mit der man an
einem einzigen Tisch Karten spielen könnte ......
Um halb sieben kamen die ersten, als schon 5 im Saal waren, dachte ich
mir, "gut - wenigstens nicht vor gaaanz leerem Saal". Als es sich gegen
halb acht zu füllen begann, war ich hoch erfreut - und als dann um 8 Uhr
noch immer Leute kamen (den Beginn hatte wir schon verschoben, weil
ständig jemand den Saal betrat) - war ich hoch erfreut und positiv
überrascht. Ich hätte niemals mit so vielen Interessenten an diesem doch
eher trockenen Thema erwartet. Schlussendlich war der Saal fast voll,
über 120 Besucher - und das Echo nach dem Vortrag erfreulich gut. Mehr
noch. Trotz meiner teilweise sicherlich extremen Ansichten wurde ich
nicht gesteinigt, sondern erhielt Zuspruch und mehrere positve
anerkennende Mails danach. Danke, vielen Dank dafür! Das wärmt das Herz,
dafür mache ich mir all die Mühe! Das ist der schönste Lohn!

Hier eine besonders erfreuliche Mail:

Gratuliere zum hohen Niveau des Vortrags, die gute Aufarbeitung der technischen Grundlagen des Ankerns und die hervorragende Rhetorik des Vortragenden.
Ich bedanke mich auch für die interessante Diskussion im Anschluss, insbes. bezugnehmend auf eine zukünftige Verbindung von Wind- und Sonnenenergie.
Fair winds, äähh bessere fair Sun für die Saison 2013

Dr.med. Axel Platz
Radiologie-Lenaupark
Radiologie UKH-Linz



Und noch ein Foto.

Herzliche Grüße, Michael

 

 
16
Mar
2013
Vorträge - Tullner Messe Print E-mail

Hoch erfreut sind wir von der Besucherzahl unserer Vorträge auf der
Tullner Messe. Im Gegensatz zu anderen Messen klappt in Tulln die
Vorankündigung der Vorträge hervorragend. Mindestens 50 - 80 Besucher
warten schon auf den Vortrag, wenn wir den Saal betreten. Dabei war der
letzte Vortrag schon zwei Stunden zuvor zu Ende - also keine sitzen
Gebliebenen oder Leute, die sich nur ausruhen wollen - die kommen
wirklich alle wegen uns! Auf anderen Messen beginnen wir zumeist vor
leeren Rängen, weil die Besucher nicht wissen was - wann - wo
vorgetragen wird. Im Laufe des Vortrages füllen sich dann zwar auch die
Reihen, weil offenbar doch einige Interesse an dem haben was wir da
vortragen - aber deutlich lieber ist es uns, vor einem vollen Saal zu
beginnen! :-)
Also - großes Lob an die Organisation der Tullner Bootsmesse!
Bei uns laufen die Vorbereitungen für die Fahrt nach Griechenland auf
Hochtouren, gleich nach Ostern ist es so weit, wir haben sehr viel zu
tun am Boot, etliche Verschönerungsarbeiten bzw. Arbeiten, die wir
bisher aus Zeitgründen nicht erledigen konnten.
Die Solarwave bekommt Hitze-Reflexionsfolien auf allen Scheiben, neue
Solarpaneele mit einem deutlich höheren Wirkungsgrad werden installiert,
in den Gängen, den Bädern und im Salon werden neue Wand- und
Deckenverkleidungen montiert, die alten wurden ja unter Zeitdruck und
bei minus 16 Grad verklebt, nun wollen wir die Optik verbessern.
Auch die neue Navigationselektronik von Simrad werden wir einbauen,
etliche zusätzlichen Lampen von Hella-Marine, Hochleistungs-Solarpaneele
von Solbian.eu werden getestet - und viele andere Kleinigkeiten. Das
wird viel Arbeit.

Wir freuen uns vor allem auf die Zeit, wenn wir diese Arbeiten hinter
uns haben und wieder lautlos durch das Wasser gleiten können!
Herzliche Grüße, Heike und Michael


Hier noch ein Foto vom großen Vortragssaal auf der Tullner Messe


 

 
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