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Solarwave Vorträge |
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Das Boot steht an Land, die wenigen notwendigen Einwinterungsarbeiten waren rasch erledigt - am meisten Zeit benötigten die Dinge, die eigentlich gar nicht zu einem Solarboot gehören - der Generator und unser segelbares Beiboot. Motor mit Süßwasser spülen und einwintern und Segel spülen und den aufblasbaren Smartkat in seine Taschen packen. Dauerte insgesamt aber nur 2 Stunden. Ein Elektroboot braucht eigentlich nicht eingewintert zu werden. Tolle Sache. Segelboot und Solarboot - beides probiert, kein Vergleich.
Mit der Fähre sind wir von Igoumentisa nach Venedig gefahren, wie immer herrliche "Kreuzfahrt", von Udine bis Klagenfurt "Weltuntergang". Tiefschwarzer Himmel, extremer Starkregen, Böen in Sturmstärke, eiskalt. Und das in unserem vollbeladenen 31 Jahre alten VW-Bulli. Hat aber dennoch problemlos geklappt.
Seit unserer Rückkehr aus Griechenland arbeiten wir an den Vorträgen - an den Vorträgen als solches in verschiedenen Ausführungen - 25, 45 und 90 Minuten lang und mit verschiedenen Schwerpunkten - Technik (für Bootsmessen) und schönen Bildern (für "normale "Publikumsvorträge). - an den Terminen - suchen von Veranstaltern, Orten, Boots- und Urlaubs-Messen uvm. - und den damit verbundenen organisatorischen Arbeiten - buchen von Flug oder Zug, Hotelzimmer, Messestand, Standausstattung, Beamer und TV ........ - und den dafür notwendigen Materialen - Plakate, Prospekte .....
Und das alles machen wir natürlich selbst.
Es läuft schon ganz gut, 26 Vorträge sind schon fix, weitere folgen. |
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Solarwave steht an Land |
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Am 4.10. wurde die Solarwave in der Marina Cleopatra in Preveza an Land gehoben. Um es kurz vorweg zu nehmen - tolle Marina, sehr sauber und ordentlich, perfekter Service etliche deutschsprachige Mitarbeiter, sehr guter erster Eindruck - Details folgen. Hier als Vorgeschmack drei Fotos vom 300 Tonnen-Kran - der nur aufgrund der Breite der Solarwave notwendig war. Fotos: - Einfahrt in die Marina Cleopatra - der Kran fährt über uns - Solarwave steht an ihrem Winterplatz mit Blick auf´s Meer - der Vorplatz der Marina mit den 2 Portalkränen (50T und 300T)
Die Einwinterungsarbeiten gestalten sich wie auch schon im Vorjahr sehr unproblematisch. Keine Segel die gewaschen, getrocknet und abgeschlagen werden müssen, kein Bimini, das abmontiert werden muss, keine Dieselantriebe die gewartet werden müssen. Nur ein wenig zusammenräumen und das Beiboot putzen, das war´s. Wenn wir das vergleichen mit dem Aufwand, den wir bei unseren vorhereigen Booten hatten - tagelange schwere Arbeit. Beides probiert, kein Vergleich! Nicht nur im Sommer hat ein Solarboot große Vorteile, auch beim Einwintern!
Die Saison ist hier zu Ende, am Donnerstag um 5 Uhr geht es los per Auto nach Igoumentisa, mit der Fähre nach Venedig und am Freitag Mittag hat uns die Heimat wieder.
Herzliche Grüße aus dem noch sehr warmen Griechenland!
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spießig |
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na manchmal fällt den Leuten einfach nichts mehr ein ....... Ein "Segler" kommt zu unserem Boot um sich über die technischen Details der Solarwave zu erkundigen. Nachdem er erfahren hatte, dass wir 30 Stunden autark sind, auch bei starkem Wind gegenan fahren können wich das anfänglich Erstaunen einer leichten Entrüstung. Als er dann auf unserem Prospekt gesehen hatte, dass wir nicht nur elektrisch fahren sonder auch elektrisch kochen und 2 Gefrierschränke und einen großen Kühlschrank haben, meinte er, das sei ja "schon spießig". Als er erfuhr, dass wir auch über eine Klimaanlage und 5 Warmwasserboiler verfügen, sagte er: "ja, aber das ist ja dann gar nicht mehr unbequem" - mit dem Unterton - ja wenn es Spaß macht und bequem ist, dann hat es ja gar nichts mehr mit Segeln zu tun .
Tja ......
Aber unsere Gäste fühlen sich trotzdem wohl - obwohl es so spießig und bequem ist..... ;-)
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Gewitter und Skipper im Krankenhaus |
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Wie in weiten Teilen Europas – nur mit ein paar Tagen Verspätung - hat die Unwetterfront auch in Griechenland gewütet. Draußen recht heftiger Wind – ca. 7 Bft (50 + kmh), hier in einer Bucht auf Meganisi beinahe Windstille, nur wenige Böen schaffen es bis in die geschützte Bucht. In der Nacht war der Himmel stundenlang taghell, tausende Blitze ringsum. In einem Segelboot neben uns hat ein vermutlich kleiner Blitz oder eine Teilentladung eingeschlagen, wir sahen einen Funkenregen vom Masttop auf das Deck niederprasseln, wie ein Feuerwerk!
Leider haben die Segler am Morgen danach - auch wieder während eines Gewitters - die Bucht verlassen, ich hätte sie sehr gerne gefragt, ob etwas beschädigt wurde und was sie so gemerkt haben.
Zwei Nächte hinter einander regnete es sehr stark, der Himmel scheint die Trockenheit der letzten 5 Monate wieder ausgleichen zu wollen. Am Mittwoch stahlblauer Himmel, nur einige bös-schwarze Wolkentürme ziehen noch durch. Aber es ist wieder warm und das Wasser hat noch 29°C!
Seit nunmehr 5 Wochen laboriert der Skipper der Solarwave an einer Schleimbeutelentzündung am rechten Ellebogen. Zweimal wurde er im Krankenhaus von „jungen Ärzten“ untersucht. Erfolglos. Wir wollen das nicht näher erörtern. In der Zwischenzeit erinnerte der Ellebogen an eine Clownnase, kräftig geschwollen und rot, mehrere Therapieversuche mit verschiedenen Medikamenten haben nicht angeschlagen. Ein Besuch in der Privatordination eines Orthopäden brachte zumindest mal eine Diagnose, Röntgen und Bluttest die Gewissheit. Nun stopft er sich mit 2 verschiedenen Antibiotika, entzündungshemmenden Tabletten und Magenschutz den selbigen voll. Aber es wirkt. Auf dem Nachbar-Katamaran urlaubt derzeit ein Chirurg aus Wien, der schnell mal eine Operation an Bord der Solarwave durchgeführt hat. Der Ellebogen wurde punktiert. Kurzum, Operation geglückt, der Patient lebt und ist wohlauf. Anbei das Foto ….
Herzliche Grüße von Bord der Solarwave, Heike und Michael
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