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Paradies |
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- ohneWorte - schaffe ich es leider nicht, aber in aller Kürze: Paradies, wir ankern auf 10m Tiefe, glasklares Wasser, hellblau bis türkis, paradiesischer Strand, trotz zweiter Augustwoche mit tausenden Italienern und sonstigen Urlaubern, haben wir den Strand fast für uns alleine. Gigantisch, mir fehlen die Worte. Wir haben lange darüber diskutiert, Salt Whistle Bay auf Mayreau, Cayo Herradura in Venezuela, The Bath in den British Virgin Islands - keiner dieser Traumstrände kann diesem hier das Wasser reichen. Wozu in die Ferne schweifen, Griechenland liegt so nah!
Herzliche Grüße aus dem Paradies - Heike und Michael
PS: Keines der Fotos ist nachbearbeitet - alle Farben sind original!!! - Nur wer mit der Solarwave mitfährt, erfährt wo diese Traumbuchten zu finden sind!
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Landstromkabel |
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In Griechenland gibt es nur in den wenigen bewirtschafteten Marinas einen Landstromanschluss. Die meisten Dörfer bieten hingegen zwar gratis Plätze, aber ohne Strom. Wie auf den Fotos ersichtlich - das ist Landstrom der anderen Sorte - nämlich Solarstrom! Schon seit einigen Wochen bieten wir bei jeder Gelegenheit unseren Stegnachbarn an, ihr Landstromkabel bei uns einzustecken - natürlich gratis, jedoch nicht ganz uneigennützig. Die meisten müssen nämlich abends noch mal ihren Diesel laufen lassen, um das Bier kalt zu halten, sobald der seinen Motor startet, bieten wir ihm freundlich, höflich und bescheidener Zurückhaltung unseren Strom an, damit er den Motor bzw. Generator auschalten kann. Wir ernten immer erst erstaunte Blicke - meinen die das ernst? - und dann ein hocherfreutes Lächeln, bei uns kann er nämlich die ganze Nacht sein Ladegerät und auch den Boiler laufen lassen. Neuerdings haben wir uns sogar einen neuen Kupplungsstecker gebastelt, um gleich mehreren Stegnachbarn mit verschiedenen Ladekabeln diese Möglichkeit zu bieten. Wir verlieren dabei nicht viel Energie, anstatt mit 95% starten wir mit 90% vollen Batterien in den Tag, um spätestens 9 sind sie jedenfalls voll. Wenn wir schon vorher auslaufen und den Strom für die Motoren benötigen, dann füllen sie sich erst im Laufe des Tages. Jedenfalls haben wir abends immer volle Batterien und einen vollen Wassertank. Egal wie weit wir gefahren sind. Kostenlos. Ein beruhigendes Gefühl.
Herzliche Grüße Heike und Michael
Fotos: * ein sehr freundlicher Italiener lädt seine Batterien * noch ein Italiener - fassungslos - warum habt ihr so viel Strom??? * Bertl, ein lieber Bekannter aus Österreich, bedankt sich mit einem Olivenbrot für den kostenlosen Solarstrom.
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sorry for the smoke - und Planung Saison 2012 |
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Nur einen Tag nach dem Erlebnis mit Isaac bekamen wir wieder Besuch - mehrfach - * zuerst ein kleines Motorboot, dem wir wie schon oft die Solarwave-Prospekte per Enterhaken übergaben, siehe Foto, * dann ein Lagoon-Katamaran, dessen Chartergäste längsseits kamen, um sich über das Projekt zu informieren. Die Damen konnten sich gar nicht vorstellen, dass man Süsswasser aus Salzwasser gewinnen kann, und, dass man das dann auch noch trinken kann - siehe Foto. Im Wegfahren rief der Skipper uns zu - "sorry for the smoke" - er hat sich aber sehr bemüht möglichst geräusch- und geruchlos die idyllische Bucht zu verlassen. In jedem Hafen sind es zig Interessenten, die uns detailierte Fragen stellen und Prospekte mitnehmen.
* George, Besitzer des größten und besten Restaurants und zugleich der gute Geist vom Hafen in Kalamos sortiert jeden Nachmittag unentgeldlich die Boote so, dass möglichst viele einen Platz finden. er ruft uns zu "Captain! Come, I want to tell you something!" Ich befürchtete etwas falsch gemacht zu haben. "I am parking boats here since many years, it was more than 100.000 boats I have parked in these years, but yours is the best boat I have ever seen. Believe me, I tell you this from my heart, the best boat I have ever seen!"
Kann man ein schöneres Kompliment bekommen? Anbei ein Foto, wie romantisch direkt am Ufer man in George´s Restaurant zu Abend essen kann - und sogar sehr preisgünstig! Mousaka 6,90, Calamari frittiert 9,50, Bier 2,00 ......
Zwei Tage später in Nidri: * Stelios, der Kapitän des großen Ausflugsbootes "Christina": I do not know you, but I like you, I like your boat, I like your electric bike, I like your technology! * ein amerikanischer Tourist: I build Satellites all my life, but I´m retired now, I´m from United States. We used about the same amount of solarpanels for the autonomy of our satellites. I really appreciate what you are doing - good luck! * der Direktor des griechischen Online-portales "all4yachting.com" meinte, dass der Trend der Segelyacht-Charterkunden zum Segel-Katamaran geht und die Motoryacht-Charterkunden weniger auf hohe Geschwindigkeit sondern auf mehr Bequemlichkeit und Luxus Wert legen, wie sie nur ein Katamaran bieten kann - die Entwicklung also Eindeutig in Richtung eines luxuriösen lautlosen Katamaranes geht. Er hält die Solarwave für eine sehr positive Neuentwicklung und glaubt, dass Yachten wie sie in den nächsten Jahren in hohen Stückzahlen verkauft werden. * an diesem Wochenende ist ein doppelseitiger Artikel in der Wochenendbeilage der großen nationalen Zeitung "kathimerini" über die Solarwave erschienen - siehe Foto
Wie geht es im nächsten Jahr weiter? In den vergangenen Wochen hatten wir viele äußerst positive Erlebnisse - Komplimente für das Solarwave-Projekt, Interessenten und potentielle Käufer von Solarschiffen. Mitten am Atlantik oder Pazifik hätte das Projekt sicherlich nicht so viel Zuspruch und Anerkennung bekommen wie hier in Griechenland, einem Land, in dem die Sonne täglich scheint und in der Menschen wohnen und Urlaub machen, die auch über das notwendige Kapital verfügen, eine Solaranlage oder ein autarkes Boot zu erwerben. Das hat uns bewogen, unseren Zeitplan neu zu überdenken und die Weltumrundung zeitlich zu strecken, um noch ein weiteres Jahr im Jonischen Meer zu bleiben. Wir haben bereits die meisten unserer Kooperationspartner kontaktiert und mit ihnen darüber gesprochen, durchwegs positives Echo, weil deren Kunden natürlich auch eher hier in Europa zu finden sind und nicht auf einer kleinen karibischen oder pazifischen Insel. Deshalb bleiben wir vorerst hier, setzten die Promotionsfahrt natürlich fort und Gäste haben auch weiterhin die Möglichkeit, das lautlose Dahingleiten kennenzulernen.
Herzliche Grüße, Heike und Michael
PS: bereits über 3.500 Seemeilen ohne einen Tropfen Diesel und ohne Gas!
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Isaac |
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Thank you Isaac - you saved my day! Wir sind heute bei traumhaften Solarbootbedingungen um das Südkap von Kastos gebogen, da stand sie vor uns, die 176 Fuß (54 Meter) lange Nirvana. Ein traumhaft schöner Segler, ein Nirokorb am Großmast fährt den Gast elektrisch zur Aussichtsplattform in ca. 50 Meter Höhe, das gigantische Heck öffnet sich und gibt die watertoys und eine Treppe frei, die jedem Ballsaal zur Ehre gereicht hätte. Imposant, wunderschön und elegant, 7 Mann Crew haben wir in Uniform an Deck gesehen, der Rest der geschätzt ca. 15 Mann starken Mannschaft war unter Deck am Arbeiten. Berauscht von diesem Anblick sind wir näher gefahren um dann in entsprechendem Respektsabstand abzudrehen auf unserem Weg in die schönste Bucht des Jonischen Meeres. Kaum dort angelangt, der Jambo-Anker war eingegraben und die Landleinen ausgebracht, näherte sich ein Beiboot. Kein normales, nein, ein aus mindestens 8 Zylindern satt vor sich hinblubberndes, mit roten Designersitzen auf Maß gefertigtes "Schlauchboot" (vermutlich teurer als die Solarwave) mit der Aufschrift "Auxiliar Nirvana uno" - also das erste einer Reihe von Beibooten der Yacht "Nirvana". Jener Yacht, die wir gerade bewundert hatten. Isaac, der Eigner dieser zig-Millionen-Yacht, hatte sich, nachdem er uns gesehen hatte, kurzerhand ins Beiboot geschwungen um uns nachzufahren und ein paar Fragen über die Solarwave zu stellen. Von dem längeren Plausch sind ein paar seiner Sätze hängen geblieben: "you are on the right way" - "people like you can change the world".
Solche Worte, von einem Mann mit diesem Horizont, tun gut.
Bis bald, Heike und Michael

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