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Echotec Watermaker Print E-mail
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Bereits auf unserem vorherigen Boot hatten wir 4 Jahre lang einen Wassermacher von Echotec verwendet - zur vollsten Zufriedenheit und auch ohne jegliche Probleme.

Der Aufbau des Watermakers:
Modular - das heißt, nicht eine große, sperrige Kiste von der man nicht weiß, wo man sie hinmontieren könnte, sondern in handlichen Teilen, die sich selbst auf kleineren Booten problemlos unterbringen lassen.
Der Echotec besteht aus einer Hochdruckpumpe, die von einem Elektromotor über einen Zahnriemen angetrieben wird. Sie verdichtet das Salzwasser und pumpt es durch den nächsten Bauteil, die Hochdruck- Filterkartusche, in der die so genannte Umkehrosmose stattfindet. Dieses Rohr ist ca. 80 cm lang, hat aber nur ca. 10 cm im Durchmesser. Von dieser führt wieder ein Hochdruckschlauch zur Steuereinheit, auf der man mit einem Druckregler den Staudruck in der Filterkartusche so weit erhöhen kann, dass nur noch Süßwasser beim Auslauf heraus rinnt. Dieses vorzügliche Trinkwasser wird in den Tank geleitet. Das ein wenig höher konzentrierte Salzwasser findet seinen Weg durch einen anderen Auslauf zurück ins Meer.
Vor der Hochdruckpumpe gibt es natürlich noch 2 Vorfilter um die Pumpe vor Verunreinigungen zu schützen. All diese Teile können durch beinahe beliebig lange Schläuche miteinander verbunden werden - der Einbau ist daher wirklich in jedes Boot möglich.

Leistung:
Unser Modell (Typ 280) liefert ca. 1000 Liter pro Tag ~ ca. 45 Liter pro Stunde - und verbraucht dabei ca. 450 Watt ~ 38 A bei 12 V.
Vereinfacht - mit 1 kWh kann man 100 L Wasser produzieren.

Es gibt effizientere Wassermacher von anderen Herstellern, die mit ungefähr der halben Energiemenge für die gleiche Menge Wasser auskommen. ABER - ständig Ärger bereiten, weil sie den Druck aufwändig rückgewinnen. Ich habe nie einen anderen Wassermacher besessen, aber eines ist mir in den vielen Jahren auf den Weltmeeren aufgefallen: diejenigen, die über ihre Wassermacher schimpfen, haben meist diese „effizienten" Wassermacher. Sie sind sehr sparsam - das vor allem deshalb, weil sie meist kaputt sind und daher gar keinen Strom verbrauchen. ;-)
Der Echotec hingegen hat nur einen Ein-Aus-Schalter - keine Elektronik, keine Automatik, keinen „Salinitätssensor". Nichts, was kaputt werden könnte!

Fazit: Der Echotec vertraut auf einfache, unkaputtbare ich möchte fast sagen - archaische - Technik. Alles Industrieteile, die man in jedem Dorf in Afrika reparieren könnte - wenn sie einmal nicht funktionieren sollten. ABER - diese Teile werden nicht kaputt. Nach über 40.000 produzierten Litern in 4 Jahren läuft der Wassermacher wie am ersten Tag. Immer wieder hört man von stark abnehmender Leistung, jährlich notwendigem Wechsel des teuren Umkehr-Osmose-Filters - nicht so beim Echotec. Durch einen entsprechend hohen Druck bleibt die Filterkartusche in einem guten Zustand und liefet auch nach langer Zeit noch immer die gleiche Menge an Wasser pro Stunde.
Zu Recht ist der Echotec mit Abstand der am weitesten verbreitete Wassermacher auf den Blauwasserrouten - und ich habe NOCH NIE einen unzufriedenen Besitzer eines Echotec getroffen!
Deshalb war es für uns gar keine Frage, auch auf der Solarwave wieder dasselbe Modell einzubauen.

PS: Der Hersteller des Echotec ist Michael Bauza, ein Deutscher, der das Gerät in Trinidad herstellt. Perfekte Beratung und deutsche Wertarbeit zu einem sehr konkurrenzfähigen Preis!

 

Nachtrag 13.5.2012:

Der Elektro-Motor der die Hochdruckpumpe antreibt, hat aus unerklärlichem Grund seinen Geist aufgegeben - ein Anruf beim Hersteller, eine Zustell-Adresse und Fotos vom Motor gemailt und drei Tage später war ein neuer Ersatz-Motor geliefert! Drei Tage - von Trinidad bis zu uns. Bei jedem Teil an Bord kann es vorkommen, dass er kaputt wird, den Unterschied zwischen den einzelnen Firmen erkennt man daran, wie sie mit einem solchen Fall umgehen. Echotec hat innerhalb von drei Tagen einen Ersatz geliefert - kostenlos, auf Garantie. Herzlichen Dank - tolles Produkt, tolle Firma!

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