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Testbericht E-Auto


Fiat Panda, 30 kW, Höchstgeschwindigkeit 120 kmh, Verbrauch ca. 10 - 15 kWh auf 100 km = 1,5 bis 2,2 Euro, Reichweite je nach Fahrweise und Gelände 100 - 140 km. Ladezeit ca. 15% der Batteriekapazität pro Stunde oder anders gesagt, um eine Stunde fahren zu können, muss man ca 3 - 4 Stunden laden..

Diese Daten zeigen schon recht deutlich, das Fahrzeug ist in dieser Form für den Stadtbetrieb oder Kurzstrecken geeignet, Wollte man damit von Klagenfurt nach Wien fahren, sollte man nicht nur viel Zeit, sondern auch Zahnbürste und Pyjama im Gepäck haben

Eine Woche sind wir dieses Auto nun gefahren, in der Stadt, auf Bergstrecken und sogar „Langstrecke" - 140 km.

Er ist erstaunlich durchzugstark, beschleunigt wie sein Benzinbruder, lediglich ab 90 wird es zäh. Was aber in der Stadt keine Rolle spielt .....

Auf der Landstrasse gleitet er lautlos dahin, die normale Reisegeschwindigkeit von 80 - 100 kmh schafft er spielend. Auch Steigungen nimmt er mühelos, allerdings ein wenig langsamer als man es vom eigenen PKW gewohnt ist - er hat ja auch nur 40 PS.

Das Einzige, das ihn noch von der absoluten Alltagstauglichkeit trennt, ist somit die Reichweite. Nicht überall ist eine Steckdose zur Verfügung und außerdem hat man ja nicht immer Zeit zum Laden. Die einfachste Lösung wäre ein so genannter „Range-Extender" ein „Reichweiten-Vergrößerer" - das ist ein Ladegenerator, den man zuschaltet, wenn man beabsichtigt, weiter als die aus den Batterien machbare Strecke zu fahren. Damit wird - je nach Auslegung dieses Generators - die Reichweite verdoppelt oder macht ihn sogar so unabhängig wie einen PKW mit herkömmlichem Verbrennungsmotor.

In dieser Woche haben wir auch einige andere E-Autos, Roller und Motorräder probegefahren. Summa summarum kann man sagen, sie sind alle noch unproportional teuer, was sich auf die geringe Stückzahl zurückführen lässt. Sie funktionieren, vor allem wenn man sie zweckentsprechend verwendet, ausgezeichnet. Die Beschleunigung die unerwartet gut, das lautlose Dahingleiten verleiht eine ganz neue Art von Fahrgefühl.

Die meisten sind von der Konzeption her für Kurzstrecke ausgelegt. Bei den Autos liegt die Standard-Reichweite bei ca. 120 km, bei den Rollern bei etwa 60 und den Motorrädern bei ca. 90 km. Für 90% der Fahrten durchaus ausreichend.

Und man bekommt was man bezahlt - die so genannte „China-Klasse" zeichnet sich durch einen günstigen Preis aber ein Unsicherheit vermittelndes Fahrverhalten und wohnkloartige Atmosphäre aus. Der Unterschied zu hochwertiger gebauten Fahrzeugen ist gewaltig - in der Qualität und im Preis. Der Fiat Panda den wir Probe fahren, kostet mit 35.000 € mehr als 4 x so viel wie sein Benzinbruder. Dass da noch enorm viel Luft nach unten ist, beweisen die vielen Kleinsthersteller, die mit durchaus vernünftigen Autos deutlich unter 30.000, teilweise unter 20.000 Euro liegen. In der ca. 10.000 € Region gibt es nur elektrische „Mopedautos".

Fazit: Als Zweitauto für Kurzstrecken bereits heute eine sinnvolle Alternative. Wer es sich leisten kann und will, sollte unbedingt jetzt schon ein E-Auto kaufen um ein Zeichen zu setzen. Allen anderen sei gesagt, wir werden wohl noch ein paar Jahre warten müssen, bis die Erdöl-Lobbys schwächer geworden sind, Politiker erkennen, dass eine CO2 - neutrale Zukunft ganz einfach möglich ist, und bis ewig gestrige Autobauer endlich E-Mobile in so großen Stückzahlen bauen, dass sie gleich viel kosten wie herkömmliche Autos.

Die Technik ist längst vorhanden, die Ausreden, die Batterien müssten erst besser werden sind blanker Unsinn. Vor 15 Jahren fuhren bereits tausende E-Autos auf Amerikas Straßen, sie sind alle wieder eingestampft worden, weil nicht sein konnte was nicht sein durfte. Das Video „Who killed the electric car" müssen Sie leider kaufen, im TV werden Sie ihn nie sehen. Das Video zeigt ihnen die wahre Geschichte, was bereits von 10, 15, 20 Jahren möglich war - es wird Ihr Denken verändern. (google: "who killed the electric car" oder gleich bei Amazon.de)

Nachsatz: was glauben Sie, warum die Mercedes A-Klasse beim Elch-Test umgefallen ist? Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es einen doppelten Boden mit viel Luft dazwischen hat?

Es ist ein E-Auto, bei dem die Batterien, die den Schwerpunkt nach unten verlagern, im doppelten Boden fehlen. Dadurch ist es viel zu kopflastig. Es schien Mercedes sinnvoller ihn um ein Vermögen umzubauen und nachträglich ESP einzubauen, als ihn - wie vorgesehen, als E-Auto zu verkaufen. Warum? - Das sehen Sie im Video.


Links:
www.lebensland.com
www.eurosolar.at


und zum Abschluss noch ein gestelltes Foto:

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