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High-Speed-Beiboot-Testfahrt auf der Alten Donau erfolgreich Drucken E-Mail

Besonders interessant - vor allem für den österreichischen Anwender finde ich unser High-Speed-Beiboot - das ohne "Motorboot-Zulassung" auf den Seen gefahren werden kann, keinen Lärm macht und vergleichsweise günstig sein wird. Über 30 kt (60 kmh für 2 Personen + wasserskitauglich dzt. um unter 15.000 Euro (bald vermutlich unter 10T€). - Ich handle nicht mit Booten, aber Basis unseres Projektes ist es zu zeigen, dass E-Mobilität machbar und leistbar ist - vergleichbar im Preis mit anderen herkömmlichen Technologien. Wir wollen keine Machbarkeitsstudie mit Geräten durchführen, die noch im Laborstadium und nicht am Markt erhältlich sind.

Die neue Batterie - Technologie ist teuer und nicht weit verbreitet. Mit der Masse wird der Preis sinken, die Vorteile sind auch jetzt schon augenscheinlich. In speziellen Anwendungen - wenn ein leichtes Boot mit Elektromotoren ins Gleiten kommen soll, sind ebenso leichte Batterien nun mal Grundvoraussetzung. Und da ist Erun für uns die erste Wahl.

Lesen Sie, wie es uns bei unserem ersten Test ergangen ist.

Am 14. April haben wir unser neues MM-Fun 295 von www.skipperland.de mit einem Biber-E-Motor der Fa. Auzinger in Wien getestet. Uns standen kurzfristig "nur" 2 Erun Lithium-Batterien a´40Ah zur Verfügung. Der Konstrukteur und alle anwesenden Techniker waren sich einig, das wird nicht gehen - der Motor zieht bis zu 300 Ampere und die Batterien geben maximal 200 her, jede hat eine 100 A Sicherung eingebaut. Wie sollte das funktionieren. Zudem konnten die Batterien aufgrund ihrer Bauform nicht vorne im Bug untergebracht werden, sondern fanden nur hinten unter dem Sitz einen Platz. Mit diesem gar nicht optimalen Trimm ging es auf die "Teststrecke" - die Alte Donau in Kaisermühlen. Trotz stark reduzierter Motorleistung (wegen der zu kleinen Batterie) kam das Boot schnell ins Gleiten und beschleunigte lautllos auf über 20 Knoten. Alle waren begeistert!

Mitte Mai bekommen wir die vorgesehenen 2x80Ah Lithium-Batterien von www.erun.at geliefert. Damit verfügt es über die doppelte Kapazität und der Biber E-Motor kann endlich seine volle Leistung ausspielen. Danach wird noch der Propeller optimiert und die Elektronik auf das Boot abgestimmt - dann ist das Boot bereit zur Rekordfahrt. Wir wollen das schnellste Elektro-Motorboot haben, mit dem man auch Wasserski fahren kann.

So werden wir wieder beweisen, dass Elektro-Mobilität machbar ist und den Verbrennungsmotoren in nichts nachstehen. Sie laufen lautlos und dürfen auch auf den Seen ohne teure Motorboot-Zulassung und ohne den Einschränkungen der herkömmlichen Motorboote gefahren werden.

Am Foto - die Vorbereitungen zur Testfahrt - die Testfahrt fand in der Nacht statt = schlechte Qualität -

Bessere Fotos von einem Schwesterboot findet ihr unter "news"

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